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Das ewige Eis

Im Juni 1839 entdeckten Arbeiter, die im Geröllfeld am Südhang der Dornburg Steine für einen Straßenbau abtragen sollten, dass die Halde 50 bis 60 cm unterhalb der losen Gesteinsblöcke auch im Sommer vereist war. Die Steine waren festgefroren, in den Spalten und Ritzen befanden sich Eiskrusten. Oberbergrat Schapper und Prof. Thöma aus Wiesbaden untersuchten 1840/49 dieses außergewöhnliche Phänomen.

 

Die Grabungen von Thomä ergaben:

 

  • Unter der wärme-isolierenden Geröllhalde befindet sich zwischen dem lockeren Gesteineis bis zu einer Tiefe von 2m.


  •  Darunter ist das zerklüftete Erdreich 5 bis 6 m tief gefroren. An den mit einer Eisrinde überzogenen Felsbrocken hängen kleine Eiszapfen. In einer Tiefe von 8 m hört die Vereisung auf.



 lm Sommer strömt kalte Luft am Fuße
 des Hanges aus dem Berg heraus.

Im Winter kommt an höhergelegenen, engbegrenzten, stets
schneefreien Stellen warme Luft aus dem Berg heraus.


 

 

Kontakt/Adresse

Museums- und Kulturverein e.V.
Bahnhofstraße 2

65599 Dornburg- Wilsenroth

 

Öffnungszeiten:
Jeden 1. Sonntag im Monat von
14:00 Uhr  bis 16:00 Uhr
oder nach Rücksprache

 


 

Literatur zum Nachlesen....

Dornburg - Chronik eines Westerwalddorfes

 


 

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